Ich erinner mich, wie ich als Kind die Welt wahrgenommen habe; groß, lustig, aufregend.
Wenn ich meine Zwerge babbelnd durchs Haus hopsen sehe, dann bin ich überzeugt ich habe auf der ganzen Linie Erfolg.
Wenn ich abends zu ihnen ins Betti schau und sehe, wie sie lieb eingekuschelt, wie kleine Engel da liegen, dann bin ich überzeugt, ich bin die beste Mami der Welt.
Wenn mein Großer sagt: komm eeer, lieb ab, oder sich mein Kleiner an mich drückt und sein Köpfchen auf meine Brust legt und ich ihm auf die lieben Engelslöckchen gucke, dann weiß ich sie haben mich genauso lieb, wie ich sie.
Wenn ich aber mal ungeduldig bin oder einer der Beiden weint, weil er so enttäuscht ist oder so wütend, dann bin ich fest entschlossen, es das nächste Mal besser zu machen.
Ich bin so dankbar, dass ich dabei sein darf, wie die Beiden aufwachsen, wie sie jeden Tag die Welt ein bischen besser kennenlernen und auf sich stolz sind, was sie schon alles wissen. Dann weiß ich ich gebe ihnen die Wurzeln, die sie zum wachsen brauchen, aber gleichzeitig auch die Flügel, die sie zum groß werden brauchen.