25.08. bis 29.08.2008 Blinddarm-OP im 8ten Schwangerschaftsmonat BUHUUUU!
Sunday, 31.August 2008Am Montag Morgen konnte ich vor lauter Schmerzen nicht mehr aufrecht gehen, also fuhren wir ins Krankenhaus. Wie sie es mir vor einem Monat aufgetragen haben, falls ich Fieber oder arge Schmerzen bekomme. Gott sei Dank konnte ich Florian zu Isabella und Alexandra geben, so war er in den besten Händen und musste nicht den ganzen Tag im Krankenhaus verbringen.
Sie behielten mich drinnen und ich wurde noch am selben Nachmittag notoperiert. Während ich operiert wurde fuhr Bär schnell nach Hause um mit den Hunden rauszugehen. Als ich in den OP gebracht wurde durfte ich das erste mal auf eine Bettpfanne gehen, kicher. Als sie mich auf dem OP-Tisch anschnallten begann ich so zu zittern, vor lauter Nervosität und Angst, dass ich noch zwei Tage nachher einen unglaublichen Muskelkater hatte (der war fast schlimmer als der Wundschmerz). Der Narkosearzt machte noch Scherze mit mir das sie extra zu Zweit sind, weil sie ja auch zwei Patienten zu versorgen hätten. Dann meinte er: jetzt fangen wir an und sie gehen schlafen. Ich spürte wie das Mittel in meine Vene gespritzt wurde und konnte grad noch “Gute Nacht” sagen und sah wie die zweite Narkoseärztin über mir von einem schwarzen Rahmen eingefasst wurde und wie der immer kleiner wurde. Als nächstes spürte ich wie mir jemand durch die Stirnfransen fuhr und sagte: Patricia aufwachen. Dann kam es mir vor, als würden hundert Leute an mir rumfummeln (sie legten die Tokolyse an). Ich fragte: wo ist mein Mann und wie gehts meinem Baby und fasste an meinen Bauch. Die Schwester die auf mich aufpasste sagte mir, dass Bär noch nicht wieder da wäre und dass es dem Baby super ginge. Dann musste ich vor Erleichterung weinen, die Schwester blieb noch bei mir bis ich wieder eingeschlafen war. Als ich das nächste Mal erwachte, war Bär schon wieder da.
Die nächsten Tage waren ziemlich schmerzhaft, ich wurde am Dienstag auf die Entbindungsstation verlegt, was mir viel Lieber war, weil die dort viel fröhlicher sind. Dummerweise hatten wir kein Fliegengitter vorm Fenster und hatten zwei Nächte hintereinander Hornissen im Zimmer.
Am Freitag durfte ich endlich nach Hause, JUHUUU.
Bär war arbeiten und Florian bei der Tagesmutti, während mich Dada nach Hause brachte. Als die zwei dann Miitags endlich heimkamen, versuchte Bär Florian reinzutragen, verhakte sich aber mit einer riesen Sonnenblume und Flo zappelte so wild, dass er echt in Bedrägnis kam, hehe. Als ultimatives Krankgeschenk bekam ich einen Greifer - mit dem ich Sachen ohne Bücken aufheben kann. SUPERGEIL

